Archiv der Kategorie: Allgemein

Streiks der Bergarbeiter in Polen

Autor/in: Gastautor auf randzone-online.de am 11.2.15

Inzwischen stehen 26.000 Bergarbeiter der zweitgrössten Bergbaugesellschaft JSW mehr als acht Tage im Streik. Nachdem die Leitung von JSW angekündigt hatte, alle bestehenden Verträge zu brechen, hatten die Bergarbeiter am 3. Februar in einer Urabstimmung mit überwältigender Mehrheit für die Fortsetzung des Streiks auf allen Zechen gestimmt. Gestern kam es vor der Zentrale der Jastrzebsker Kohlegesellschaft (etwa 45 Kilometer… Weiterlesen (externer Link) →

Kampf gegen die Sparmassnahmen in Luzern

Autor/in: Netzwerk Arbeitskämpfe, 12.1.2015

„Heißer Herbst in Luzern“, war der Titel eines Artikels in der Boulevardzeitung „Blick am Abend“ vom 2. November 2014. Was war passiert? Bereits im Sommer war aus Regierungskreisen durchgesickert, dass ein weiteres Sparpaket und auch ein Budget mit massiven Kürzungen in der November/Dezember-Session durchgedrückt werden sollten. Seit 2012 schreibt der Kanton Luzern chronisch rote Zahlen, da eine Politik der tiefen Steuern auf die… Weiterlesen (externer Link) →

Warum ist die Schweiz so reich?

Polyphon, Radio RaBe, 2.1.2015

In der neuen Sendung Polyphon auf RaBe gehen die AutorInnen der Frage nach, wie es dazu kam, dass die Schweiz so „reich“ ist. Dabei werden u.a. die historische Rolle der Schweiz als Trittbrettfahrerin der Sklavenwirtschaft und der Einfluss ihrer geographischen Position innerhalb Westeuropas thematisiert.

link_ikonWeiterlesen (externer Link) →

Vortrag | Kreativpolitik zwischen Unternehmen und Unvernehmen

Phiolip0001

Iris Dzudzek | Goethe Universität Frankfurt

Am Donnerstag, den 29.01.2015, ab 20h, im »Balthasar“, Balthasargäßchen 1, Bamberg

In den vergangenen Jahren ist Kreativität zum Leitbild vieler Städte und Teil der Reartikulation von städtischer Regierung geworden. Der Vortrag fragt nach den Machteffekten dieses Prozesses. Führt eine Regierung durch Kreativität zur endgültigen Hegemonialisierung unternehmerischer Stadtpolitik? Bedeutet sie den Ausverkauf von Sozialpolitik zugunsten von Kulturpolitik? Welche Formen des Unvernehmens lassen sich erkennen?

Iris Dzudzek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie in Frankfurt am Main. Sie hat zum Thema »Kreativpolitik“ promoviert und interessiert sich für das Verhältnis von Kultur, Politik und Ökonomie aus der Perspektive der Weiterlesen (externer Link) →

Berlin: Tausende Ferienwohnungen trotz Zweckentfremdungsverbot

Bildschirmfoto 2015-01-10 um 15.55.53

Das Thema der Ferienwohnungen erregt in Berlin auch Monate nach Beschluss des Zweckentfremdungsverbots die Gemüter. Angesichts der steigenden Mietpreise und der stark eingeschränkten Wohnungsangebote sehen viele in den Ferienwohnungen eine Konkurrenz zur Wohnungsversorgung. Zurecht, denn eine Wohnung, die als Ferienappartment vergeben wird, fehlt im Mietwohnungsangebot. Für Ärger sorgte bei der Einführung der neuen Verordnung nicht nur die mangelnde Personalausstattung, sondern auch das anachronistisch wirkende Verbot für die Bezirke, auch im Internet nach Ferienwohnungen zu recherchieren. Das eilig aufgelegte Gesetz geriet mit dem Datenschutz in Konflikt. Auf den Seiten des rbb wurde sich damals über die Offline-Suche von Weiterlesen (externer Link) →

Berlin: David Borck Immobilien vermittelt Wohnungen zum Verkauf, ohne Eigentümerin zu sein

Abmahngebühren von über 800 Euro kann ich nicht eben mal aus der Portokasse bezahlen. Unterstützung ist also herzlich willkommen.

Grund für diesen Blogbeitrag ist eine Abmahnung, die ich im Namen der David Borck Immobiliengesellschaft vom Rechtsanwalt Robert Golz aus der Kanzlei Härting kurz vor den Feiertagen erhalten habe. Anlass war ein Beitrag der bereits im September 2013 veröffentlicht wurde. Einen Artikel in der Morgenpost aufgreifend hatte ich die Geschichte eines Hauses in der Linienstraße 118 beschrieben, dessen Immobilienwert sich innerhalb von 16 Jahren um etwa das Zehnfache gesteigert hatte: „Goldrausch in der Linienstraße“ 1997 erwarb ein Hamburger Weiterlesen (externer Link) →

Berlin: Am Taufbecken der Gentrification – Kirche im Aufwertungsgebiet

Taufnamen_2014_Ronny

Weihnachten ist ja für viele die Zeit der Besinnlichkeit. Da werden Kindheitserinnerung aufgerufen und Geschichten von früher erzählt und manch eine/n zieht es sogar in die Kirche. Während die letzten Trinker vom Helmholtzplatz verdrängt werden sollen, werden auch in diesem Jahr die Weihnachtsandachten in den Kirchen von Prenzlauer Berg und Mitte gut besucht sein. Das war nicht immer so und die Kirchgemeinden scheinen mir ein bisher unterschätzter Indikator der Sozialgeschichte von Stadtteilen zu sein.

Neben den Schulen und der Polizei dürften die Kirchen in den Aufwertungsgebiten von Prenzlauer Berg und Mitte eine der wenigen Instituitionen sein, die den Wandel der Weiterlesen (externer Link) →

Berlin: Sozialer Wohnungsbau – „Der Austausch der Bewohnerschaft ist in vollem Gange“

Plakat zu einer Demonstration gegen hohe Mieten und Verdängung im mSozialen Wohungsbau, 2012

Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin untersuchten im Rahmen eines Projektseminars am Institut für Sozialwissenschaften die Wohnsituation in Häusern des Sozialen Wohnungsbaus, die vom Wegfall der Anschlussförderung (insgesamt betrifft dies 28.000 Wohungen in Berlin) betroffen sind. Ausgewählt wurden 15 Häuser (mit jeweils mehr als 40 Wohneinheiten) im Bezirk Kreuzberg, in denen insgesamt 83 Interviews mit Mieter/innen geführt wurden. Ziel war es, sowohl Aufschluss über die individuelle Wohnsituation (Mietpreis, Wohndauer, Zufriedenheit etc.) als auch über die Veränderungen im jeweiligen Haus (Eigentümerwechsel, Modernisierungsaktivitäten, Häufigkeit von Umzügen etc.) zu erhalten.

Ausgewählte Ergebnisse der Weiterlesen (externer Link) →

HH: 25 Jahre “Rote Flora” oder, warum Besetzen immer noch zeitgemäß ist

Zum 25. Jubiläum der “Roten Flora” hatte ich Gelegenheit, über die taz Hamburg einen kleinen Geburtstagsgruß in einen Kommentar zu verpacken: “Happy Birthday, altes Haus!”.

Fast gleichzeitig hat mich das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt für eine unglaublich sehenswerte Multimedia-Reportage zum Kollaps des Unterkunftsystems (“Meine Platte, mein Zelt, mein Container”) nach den wohnungspolitischen Alternativen in der Zeit der Wohnungskrise befragt. Eine Kernaussage: “Hausbesetzungen sind eine sehr effektive Form der sozialen Wohnungspolitik”

taz, 07.11.2014

Rote Flora: Happy Birthday, altes Haus!

von Andrej Holm

Das besetzte Haus im Hamburger Schanzenviertel entzieht sich seit 25 Jahren der kapitalistischen Verwertungslogik Weiterlesen (externer Link) →

HH: 25 Jahre “Rote Flora” oder, warum Besetzen immer noch zeitgemäß ist

Zum 25. Jubiläum der “Roten Flora” hatte ich Gelegenheit, über die taz Hamburg einen kleinen Geburtstagsgruß in einen Kommentar zu verpacken: “Happy Birthday, altes Haus!”.

Fast gleichzeitig hat mich das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt für eine unglaublich sehenswerte Multimedia-Reportage zum Kollaps des Unterkunftsystems (“Meine Platte, mein Zelt, mein Container”) nach den wohnungspolitischen Alternativen in der Zeit der Wohnungskrise befragt. Eine Kernaussage: “Hausbesetzungen sind eine sehr effektive Form der sozialen Wohnungspolitik”

taz, 07.11.2014

Rote Flora: Happy Birthday, altes Haus!

von Andrej Holm

Das besetzte Haus im Hamburger Schanzenviertel entzieht sich seit 25 Jahren der kapitalistischen Verwertungslogik Weiterlesen (externer Link) →