Der offene Arbeitskreis Kritische Geographie steht im Zeichen einer Geographie jenseits des nationalstaatlichen Herrschaftsapparates und kapitalistischer Verwertungslogik. Anstatt von Wirtschaftsförderung zu sprechen und mehr oder weniger verdecktem Rassismus und Sexismus einen Raum zu bieten, sprechen wir von Kapitalismuskritik, Antinationalismus und feministischer Geographie. Statt eine Geographie über Andere zu betreiben, wollen wir gemeinsam Geographie mit Menschen machen – insbesondere mit und für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird. Weiterlesen →


Aktuelles aus den AKs

Herzliche Einladung zum Workshop „Kleine Einführung in die Kritische Geographie“

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Lesung “Leute Machen Kleider” 24.10.2017

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Der AK Kritische Geographie Frankfurt lädt ein zur Lesung [pdf]

Wer sind die Menschen, die unsere Kleider herstellen?
Wie leben sie? Imke Müller-Hellmann packt ihre Lieblingskleidungsstücke ein und fährt los: Bangladesch, Vietnam, Portugal, Thüringen, China. Sie reist durch eine weltweit vernetzte, gigantische Industrie, in der, zumal in den Ländern des Globalen Südens, häufig soziale und ökologische Missstände herrschen. Sie erhält Einblicke, die überraschen, und erlebt Situationen, die nahe gehen. Sie dokumentiert, was ihr widerfährt, und schreibt auf, was die Menschen ihr aus ihren Leben erzählen.

Lesung und Diskussion mit Imke Müller-Hellmann
am 24. Oktober 2017, 20 Uhr
im Hausprojekt NiKa, Niddastr. 57, Frankfurt a.M.
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Offener Brief Wolf-Dietrich Sahr

Offener Brief von Prof. Dr. Wolf-Dietrich SAHR, Departamento de Geografia, Universidade Federal do Paraná (Brasilien) an den AK Kritische Geographie und Sympathisanten der Neuen Kulturgeographie (28/09/2017)

Liebe Freunde des AK Kritische Geographie (und Sympathisanten der Neuen Kulturgeographie)
mit grosser Freude habe ich gesehen – von weit (?) weg, aus Brasilien – dass Euer AK die Initiative ergriffen hat und auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 eine alternative Veranstaltung in Tübingen anbietet. Ich halte dies für einen extrem wichtigen Beitrag, denn in der Wissenschaft geht es vor allem darum, autonome Bereiche zu sichern, Freiheiten des Denkens, der Debatte und Handelns zu garantieren, Ungewöhnliches und Kreatives anzubieten, so dass jede/r seinen Raum/Platz hat und/oder zumindest erobern kann – dies besonders in Zeiten, wenn sich die Geometrien des Wissens so verschieben, wie das gegenwärtig der Fall ist. Mit diesem Spirit habe ich schon seinerzeit die Neue Kulturgeographie Tagung unterstützt, die gegen die Tradition des beschränkten Zugangs am Geographentag als offene Tagung entstand, und diesen Sprit repräsentiert auch ihr.

Die Auseinandersetzungen im Vorfeld des diesjährigen DKG haben gezeigt, dass sich in der deutschen Geographie wieder ein konservativer Rollback beobachten lässt. Weiterlesen

Offener Brief zum Fachforum ‘Migration & Flucht’ (DKG)

An die Organisator*innen des Fachforums ‚Migration und Flucht‘ und des DKG.

Mit Schrecken haben wir festgestellt, dass Boris Palmer, ein für seine ausländerfeindlichen und bewusst populistischen bis rassistischen Haltungen und Äußerungen bekannter Politiker, als Diskussionsteilnehmer zum Fachforum ‚Migration und Flucht‘ auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Geographie (DKG) in Tübingen eingeladen wurde. Weiterlesen

Kiezspaziergang am 30.09.2017: Kiezkämpfe und Protestkunst in Kreuzberg

Kreuzberg ist seit Jahren Austragungsort unterschiedlichster gesellschaftlicher Konflikte und Kämpfe und steht exemplarisch für die gegenwärtigen Konflikte um Aufwertung und Verdrängung in Berlin. Künstlerische Interventionen im urbanen Raum waren und sind dabei oftmals Ausdruck sowie beliebtes Mittel der Kommunikation von Protest, um politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen und Stadtraum anzueignen und mitzugestalten. Bis heute sind diese künstlerischen und politischen Aneignungen von Gebäudefassaden zentraler Bestandteil des Erscheinungsbildes des Bezirks und tragen nicht zu Letzt auch zu dessen hippem, kreativem Image bei, welches gerne im Zuge von unternehmerischen Stadtpolitikstrategien vermarktet wird.

Dieser Kiezspaziergang führt zurück in die Anfangszeiten von künstlerischen urbanen Aktivismus Weiterlesen (externer Link) →

Neuerscheinungen zur Krise der Wohnungspolitik

Argumente-Wohnen

Zur Krise der Wohnungspolitik und möglichen Vorschlägen für eine soziale Versorgung mit Wohnraum gibt es gleich drei Neuerscheinungen.
Bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung erschien die Studie “Muss Wohnen immer teurer werden? Mythen und Behauptungen über Wohnen, Mieten, Kaufen” von Andrej Holm. Die Studie ist online frei verfügbar.

Der Band “Wohnraum dem Markt entziehen? Wohnungspolitik und städtische soziale Bewegungen in Frankfurt und Tel Aviv” von Sebastian Schipper erschien beim Verlag Springer VS in der Reihe “Stadt, Raum und Gesellschaft”.

Barbara Schönig, Justin Kadi und Sebastian Schipper gaben den Sammelband “Wohnraum für alle?! Perspektiven auf Planung, Politik und Architektur” heraus, mehr Infos zu diesem Buch Weiterlesen (externer Link) →

Workshop Kritisches Kartieren

Unser Semesterprogramm geht in die letzte Runde und wir begrüßen dafür das Kollektiv Orangotango aus Berlin. Zusammen mit ihnen werden wir einen Workshop zu „Kritischem Kartieren“ veranstalten. Nach einem kurzen theoretischen Teil,der die Kartographie und das Kartenerstellen aus konstruktivister Sichtweise behandeln wird, werden wir selbst zu Kartograph*innen!

Wir werden uns mit den Themen Sicherheit/Versicherheitlichung und Öffentlicher Raum in Heidelberg auseinandersetzen und aus der Diskussionheraus eigene Karten erstellen. Für den Workshop ist keinerlei Vorwissen notwendig.

Wo? Makerspace, DAI (Deutsch-Amerikanisches-Institut), Sofienstr. 6 (am Bismarckplatz)

Wann? Di 11.07. 17-21 Uhr

Kommt zahlreich und sagt es euren Freunden. Wir freuen uns auf euch!

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Neue Studie zur Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge

Die Heinrich-Böll-Stiftung und GiB haben eine neue Studie: „Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe – Öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten“ veröffentlicht. Im Nachgang des G20 Gipfels in Hamburg lassen sich dort die aktuellen Entwicklungen öffentlich-privater Partnerschaften in Deutschland und die Zusammenhänge zwischen G20-Infrastrukturpolitik und globaler Ungleichheiten nachvollziehen.

Hier gibt es die Studie zum Download.

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