Der offene Arbeitskreis Kritische Geographie steht im Zeichen einer Geographie jenseits des nationalstaatlichen Herrschaftsapparates und kapitalistischer Verwertungslogik. Anstatt von Wirtschaftsförderung zu sprechen und mehr oder weniger verdecktem Rassismus und Sexismus einen Raum zu bieten, sprechen wir von Kapitalismuskritik, Antinationalismus und feministischer Geographie. Statt eine Geographie über Andere zu betreiben, wollen wir gemeinsam Geographie mit Menschen machen – insbesondere mit und für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird. Weiterlesen →


Aktuelles aus den AKs

Themenabend: Geographische Perspektiven auf die neue Rechte

28.06.2018 | 19 Uhr | Paradox | Vorträge von Dr. Thomas Bürk und Prof. Dr. Horst-Alfred Heinrich

Am Donnerstag, 28.06. (18h) veranstalten wir im Paradox einen Themenabend zu „Geographische Perspektiven auf die Neue Rechte“. Sprechen werden Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau) und Thomas Bürk (Universität Bonn). Danach ist natürlich noch viel Zeit zum diskutieren.

Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau)
Unzweifelhaft haben weite Teile der Neuen Rechten klare räum-liche Vorstellungen davon, was das Wir und die Anderen betrifft. Letztere werden als Fremde nicht per se aus rassistischen Motiven abgelehnt, doch ist in diesem Teil des politischen Spektrums die Vorstellung Gemeingut, Ausländer Weiterlesen (externer Link) →

Exkursion “Schulbau in Berlin: Konzepte, Konflikte, Kämpfe” am 23. Juni 2018

Am Samstag, dem 23. Juni 2018 findet in der Reihe “Kiezspaziergänge” die Exkursion “Schulbau in Berlin: Konzepte, Konflikte, Kämpfe” statt. Die Berliner Schulen sind das größte Infrastrukturprojekt der nächsten 10 Jahre. Um die massiven Schäden infolge Jahren des Sparens zu beheben und neue Kapazitäten zu schaffen, plant der Berliner Senat eine Schulbauoffensive im Umfang von 5.5 Milliarden Euro – mehr, als einst für den BER geplant. Die Realisierung soll gemeinsam mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE erfolgen. Das hat weitreichende Folgen. Kritische Stimmen mahnen, dass Schulbau durch eine GmbH rein finanzpolitischen Erwägungen folgt, dass Verträge, die die Bezirke etwa 30 Jahre Weiterlesen (externer Link) →

Stadtrundgang „Heidelberger Konversionsflächen“ am 02. Juni 2018

Liebe Menschen,

wir möchten euch herzlich zum Stadtrundgang „Heidelberger Konversionsflächen“ am 2. Juni 2018 einladen. Der Rundgang startet um 16 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Rudolf-Diesel-Straße.

Im Kontext der Stadtplanung wird Konversion als die Umwandlung von Brachflächen verstanden, so zum Beispiel auch von ehemals militärisch genutzten Flächen, die dann durch Stadtentwicklungsprozesse für zivile Zwecke wiedernutzbar gemacht werden. Diese Umwandlungsprozesse begegnen uns auch im Heidelberger Stadtgebiet, in dem – seit dem Abzug der amerikanischen Streifkräfte im Jahr 2013 – 180 Hektar Fläche frei geworden sind. Solche großflächigen Veränderungsprozesse unterliegen nicht selten unterschiedlichen Interessen verschiedener Akteure. Und so stehen auch die Heidelberger Konversionsflächen in Weiterlesen (externer Link) →

Kiezspaziergang am 26. Mai 2018: Mediaspree Reloaded – Neue Investorenträume, Profitversprechen und Konfliktzonen

Der große Protest um Mediaspree ist fast verstummt. Schrittweise füllen sich am nördlichen Spreeufer die letzten Baulücken, Teile der Mauerreste werden für Luxus-Wohnträume entfernt und die großen Investorenträume werden immer sichtbarer. Weiter südlich drängen neue Investitionspläne in die Kreuzberger Wohnkieze. Der Google Campus, Factory oder die Firmenzentrale von Deliveroo sind Manifestierungen einer neuen Arbeitswelt, die den Alltag der Stadt zunehmend bestimmt. Während Selbstverwirklichung, Flexibilität und Kreativität in der Industrie 4.0 angepriesen werden, bedeutet sie auf der Kehrseite oft Entgrenzung, Deregulierung und Ausbeutung. Gleichzeitig gefährdet der Run auf die existierenden Gewerbeflächen die langjähige Mieterschaft und verdrängt dort soziale Projekte, Künstlerateliers und Weiterlesen (externer Link) →

Stadtrundgang „Freiraumkämpfe in Heidelberg“ am 13.05.

Hallo da draußen,

nach einem tollen Auftakt in Mannheim möchten wir euch nun herzlich zum Stadtrundgang in Heidelberg einladen! Gemeinsam mit einer Vertreterin der Antifaschistischen Initiative Heidelberg werden wird uns auf den Spuren der Freiraumkämpfe in Heidelberg in den 1990er und 2000er Jahren bewegen und markante Orte der Auseinandersetzungen aufsuchen.

Hier noch mehr Infos:

Ende der 1980er Jahre kam es auch in Heidelberg zu Häuserkämpfen mit verschiedenen Besetzungen, aus denen 1991 das Autonome Zentrum (AZ) in Bergheim hervorging. Bis zur Räumung 1999 stellte dieser nichtkommerzielle und selbstverwaltete Freiraum einen Mittelpunkt linker Politik und gegenkultureller Veranstaltungen dar, der auf ganz Süddeutschland ausstrahlte.

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Stadtrundgang „Aktuelle Stadtentwicklungen in Mannheim“ am kommenden Sonntag

Liebe Leute,

hiermit möchten wir euch herzlich zum Auftakt unserer Stadtrundgangsreihe einladen! In Mannheim werden wir uns gemeinsam mit Vertreter*innen des Mannheimer Bündnisses „Wem gehört die Stadt? „ und des Solidarischen Wohn- und Kulturraums Mannheim mit aktuellen Stadtentwicklungsprozessen auseinandersetzen.

Hier noch mehr Infos:

Laut einem Risiko-Rendite-Ranking der Immobilienberater Dr. Lübke &Kelber gilt Mannheim derzeit als renditeträchtigste Stadt Baden-Württembergs für Investitionen in Neubauimmobilien (RNZ, 17.01.17). Auch die Stadt am Neckar bleibt folglich nicht von der „Flucht ins Betongold“ verschont. Steigende Mieten und die Verdrängungen von Bevölkerungsteilen mit geringerer Kaufkraft sind längst Alltag.
Von diesem Problem, hinlänglich bekannt als Gentrifizierung, ist der Stadtteil

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