Der offene Arbeitskreis Kritische Geographie steht im Zeichen einer Geographie jenseits des nationalstaatlichen Herrschaftsapparates und kapitalistischer Verwertungslogik. Anstatt von Wirtschaftsförderung zu sprechen und mehr oder weniger verdecktem Rassismus und Sexismus einen Raum zu bieten, sprechen wir von Kapitalismuskritik, Antinationalismus und feministischer Geographie. Statt eine Geographie über Andere zu betreiben, wollen wir gemeinsam Geographie mit Menschen machen – insbesondere mit und für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird. Weiterlesen →


Aktuelles aus den AKs

Kiezspaziergang am 25.3.2017: Die City West als Erinnerungslandschaft von gestern

Die Wahrnehmung von Berlin als “historisch”, die Diskussion über Erinnerungspolitik, der Bau großer Mahnmale, Symbole und Denkmäler – all dies hat in den letzten 25 Jahren den Blick auf die “City Ost” fokussiert. Aber Erinnerungspolitiken gab es auch schon vorher und anderswo. Auf dieser Tour durch die “City West” wollen wir diese anderen Projekte anderer Erinnerungen untersuchen und den gegenwärtigen Umbau der City West in diesem Kontext diskutieren. Gibt es eine spezielle “Westerinnerung”, die dort sichtbar wird? Oder verschiedene Stränge, Konflikte und Verortungen innerhalb dieser Erinnerungen?

Veranstalter: Kritische Geographie Berlin e.V. und Naturfreunden e.V. Berlin.
Kosten 2,50, Naturfreunde Weiterlesen (externer Link) →

Kiez-Demo gegen Verdrängung in Kreuzberg am 25. Februar 2017

Verdrängung durch hohe Mieten und Luxussanierungen betrifft nicht nur Wohnungen, sondern auch Gewerbe. In Berlin-Kreuzberg sind aktuell das Haushaltswarengeschäft “Bantelmann” in der Wrangelstraße, das Café “Filou”, die Buchhandlung “Kisch & Co” in Oranienstraße sowie verschiedene Projekte und Mieter in der Lausitzer Straße 10/11 von Verdrängung bedroht. Das Bündnis Zwangssräumung verhindern ruft daher für Samstag, den 25. Februar 2017 zu einer Kiez-Demo gegen Verdrängung auf. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Heinrichplatz in Kreuzberg.

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Forschungswerkstatt Kritische Geographie vom 15.-18. Juni 2017 in Bremen

Die mittlerweile siebente Forschungswerkstatt Kritische Geographie findet vom 15. bis 18. Juni 2017 in Bremen statt. Der AK Kritische Geographie Bremen freut sich über Vorschläge für Workshops, Panels, Exkursionen oder ganz andere Veranstaltungen. Mögliche Themen wären Postkoloniale Geographien, Kritische Stadtforschung, Geographie und Geschlecht, Anarchistische Geographien, Wissenschaft und Aktivismus, Kritische Didaktik, Critical Data Studies, Kritische physische Geographie, Degrowth, Migration und Flucht oder Neue Recht. Darüber hinaus ist die Forschungswerkstatt für weitere Themenvorschläge offen. Bis zum 31. März 2017 können Vorschläge an fowe17@kritischegeographiebremen.de geschickt werden. Weitere Informationen zur Forschungswerkstatt gibt es demnächst beim AK Kritische Geographie Bremen.

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Feministisches Geograf_innentreffen 2017 in Hamburg

Das nächste Vernetzungstreffen zu Feministischen Geographien findet vom 27.-29.April 2017 in Hamburg statt. Das Treffen versteht sich explizit als offenes Treffen für alle Interessierten an feministischen Geographien (Studierende, Wissenschaftler_innen und alle anderen; es sind Personen jeden Geschlechts willkommen). Für das Treffen gibt es einen “Call for Ideas” und die Möglichkeit, sich anzumelden. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es hier.

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CfP: Forschungswerkstatt 2017

*English version below

Liebe Freund*innen der kritischen Geographie,
wir freuen uns wie verrückt, Euch im Jahr 2017 zur mittlerweile VIII. Forschungswerkstatt Kritische Geographie nach Bremen einzuladen! Hier die Koordinaten:

Forschungswerkstatt Kritische Geographie 2017 | 15.-18.06.2017 | Bremen

Wir wollen fortsetzen, womit wir bei der letzten Forschungswerkstatt in Leipzig am Ende nicht mehr aufhören wollten: Uns selbstbestimmt und in einem offenen Raum den Kopf zerbrechen über geographische Themen und Probleme, die in der universitären Lehre und der wissenschaftlichen Arbeit oft zu kurz kommen und darüber hinaus. Und dazu seid jetzt Ihr gefragt! Die Forschungswerkstatt lebt von Euren Beiträgen und wir möchten sie mit Weiterlesen (externer Link) →

Demonstration “Nuriye, Holm, Kalle – wir bleiben alle!” am 28. Januar 2017 in Berlin

holmbleibt

Aus Protest gegen die Entscheidung der Humboldt-Universität, Andrej Holm zu kündigen, haben Studierende das Institut für Sozialwissenschaften besetzt.

Im besetzten Institut gibt es täglich Veranstaltungen und Protestaktionen. Die Studierenden fordern nicht nur die Rücknahme der Kündigung von Andrej Holm, sondern auch bessere Bedingungen für kritische Lehre und Forschung sowie eine andere Stadtpolitik in Berlin.

Für Samstag, den 28. Januar 2017 rufen die Studierenden gemeinsam mit zahlreichen stadtpolitischen Initiativen zu einer Demonstration “Nuriye, Holm, Kalle – wir bleiben alle!” auf. Beginn ist um 13 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte.

Kritische Geographie Berlin unterstützt den Aufruf zur Demo und ruft zur Teilnahme Weiterlesen (externer Link) →

Geopolitische Positionen der Identitären Bewegung – Ein argumentatives Frühwarnsystem zur Entlarvung Neo-Rechter Weltbilder

Die Workshopreihe für dieses Semester ist seit letzter Woche vorüber und wir hatten insgesamt viele anregende und schöne Abende. Der Rechtsruck wurde beim Workshop mit Daniel Mullis schon thematisiert, in der anschließenden Reflexion entstand aber die Idee das Thema kurzfristig nochmal aufzugreifen. Deshalb wollen wir eine Zugabe zur Workshopreihe verkünden. Die Zugabe wird aktuelle rechte Strömungen thematisieren. Ganz speziell soll es hierbei um die Identitäre Bewegung (IB) gehen, die mit Aktionismus und hipper Werbung auf sich aufmerksam macht und starken Zulauf hat. Eine Gruppierung gibt es übrigens auch in Heidelberg. Dass die Positionen der IB keinesfalls harmlos sind, sondern ebenso Weiterlesen (externer Link) →

Stadtpolitische Initiativen: Gutes Regieren oder Basta-Politik? Holm muss Staatssekretär bleiben

Ungeachtet von mehr als 16.000 Unterschriften, breiter Unterstützung aus der Wissenschaft, vom internationalen Netzwerk “INURA” , von ehemaligen DDR-BürgerrechtlerInnen und von Studierenden der Humboldt-Universität hat der Regierende Berliner Bürgermeister, Michael Müller, die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen aufgefordert, Andrej Holm zu entlassen. Damit soll in Berlin weiterhin eine soziale Mieten- und Stadtentwicklungspolitik verhindert werden. Gegen die Entscheidung Müllers wenden sich mehrere Berliner stadtpolitische Initiativen mit der Erklärung “Gutes Regieren oder Basta-Politik? Holm muss Staatssekretär bleiben“. Kritische Geographie Berlin unterstützt die Erklärung und dokumentiert diese untenstehend.

Gutes Regieren oder Basta-Politik? Holm muss Staatssekretär bleiben

Am Sonnabend, dem Weiterlesen (externer Link) →

CfP: GeoRundMail April 2017 “Geographische Bildung und Geschlecht”

Die nächste Ausgabe (Redaktionsschluss: 15. März 2017) beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema Geographische Bildung und Geschlecht.
Aspekte von Geschlechtlichkeit werden in den Debatten um Geographische Bildung nur sporadisch aufgegriffen. Wo sie Thema didaktischer Forschung sind, stehen meistens geschlechtsspezifische Unterschiede im Lern- und Raumverhalten von Schüler*innen unter Rückgriff auf eine differenz-theoretisch-argumentierende Geschlechterforschung im Fokus. Die kommende Ausgabe der Geo-RundMail nimmt dies zum Anlass, das weitere Potenzial der Feministischen Forschung sowie der Queer- und Gender Studies für die Auseinandersetzung mit Geographischer Bildung auszuloten. Wir freuen uns über Beiträge, die:
– Feministische Ansätze sowie Queer- und Gender Studies für die Geographiedidaktik fruchtbar machen.
– Forschungsarbeiten zu Weiterlesen (externer Link) →