Der offene Arbeitskreis Kritische Geographie steht im Zeichen einer Geographie jenseits des nationalstaatlichen Herrschaftsapparates und kapitalistischer Verwertungslogik. Anstatt von Wirtschaftsförderung zu sprechen und mehr oder weniger verdecktem Rassismus und Sexismus einen Raum zu bieten, sprechen wir von Kapitalismuskritik, Antinationalismus und feministischer Geographie. Statt eine Geographie über Andere zu betreiben, wollen wir gemeinsam Geographie mit Menschen machen – insbesondere mit und für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird. Weiterlesen →


Aktuelles aus den AKs

Neuerscheinung: Austerity Forever?! Die Normalisierung der Austerität in der BRD

Der Band “Austerity Forever?! Die Normalisierung der Austerität in der BRD” von Tino Petzold ist ganz frisch beim Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen. Tino Petzold zieht die Verankerung von Haushaltsdisziplin, Schuldenbremse und Sparwut in der Finanz- und Haushaltspolitik seit den 1970er Jahren nach. Mehr Informationen zum Buch gibt es beim Verlag. Einen Auszug aus dem Band gibt es außerdem online bei der Tageszeitung “neues deutschland

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Veranstaltungshinweis: Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen?

Am Ende des Sommers gibt es ein Podium und einen Film zur Geschichte und Gegenwart von Hausbesetzungen in Berlin. Im //about blank am Markgrafendamm 24c diskutieren am Donnerstag, dem 30. August 2018 um 20 Uhr Aktivist*innen von #besetzen mit der Landesvorsitzenden der Berliner LINKEN, Katina Schubert, über einen Umgang mit Hausbesetzungen jenseits der “Berliner Linie”. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es bei der Hellen Panke.

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Neuerscheinung “Gemeinsam die Hände dreckig machen. Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen”

Gemeinsam die Hände dreckig machen

Das Buch “Gemeinsam die Hände dreckig machen. Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen” von Severin Halder ist in diesen Wochen beim transcript Verlag erschienen. Mehr Informationen zum Buch gibt es hier. Das Buch kann auf dreckigehaende.de ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden. Eine Präsentation zum Buch gibt es am Donnerstag, dem 19. Juli 2018 um 19.30 Uhr beim Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld. Im Anschluss an die Präsentation wird der Film “Farming Maputo” gezeigt. Das gesamte Programm ist auf der Webseite des Allmende-Kontors online.

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Neuerscheinung: Dritte Auflage vom “Handbuch Kritische Stadtgeographie”

Beim Verlag Westfälisches Dampfboot in Münster ist vor wenigen Tagen die dritte, überarbeitete und stark erweiterte Auflage des “Handbuchs Kritische Stadtgeographie” erschienen. Das Buch bietet eine grundlegende Einführung in verschiedene Konzepte, Methoden und Handlungsfelder einer Kritischen Stadtgeographie. Wie schon bei den Auflagen zuvor, ist “Kritische Geographie Berlin” auch dieses Mal wieder mit mehreren Beiträgen am Buch beteiligt. Neu ist der Eintrag “Tourismus”, den mehrere Mitglieder von “Kritische Geographie Berlin” gemeinsam verfasst haben. Das Inhaltsverzeichnis des Handbuchs, das Vorwort zur dritten Auflage und die Möglichkeit zur Bestellung gibt es online beim Verlag.

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Themenabend: Geographische Perspektiven auf die neue Rechte

28.06.2018 | 19 Uhr | Paradox | Vorträge von Dr. Thomas Bürk und Prof. Dr. Horst-Alfred Heinrich

Am Donnerstag, 28.06. (18h) veranstalten wir im Paradox einen Themenabend zu „Geographische Perspektiven auf die Neue Rechte“. Sprechen werden Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau) und Thomas Bürk (Universität Bonn). Danach ist natürlich noch viel Zeit zum diskutieren.

Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau)
Unzweifelhaft haben weite Teile der Neuen Rechten klare räum-liche Vorstellungen davon, was das Wir und die Anderen betrifft. Letztere werden als Fremde nicht per se aus rassistischen Motiven abgelehnt, doch ist in diesem Teil des politischen Spektrums die Vorstellung Gemeingut, Ausländer Weiterlesen (externer Link) →

Exkursion “Schulbau in Berlin: Konzepte, Konflikte, Kämpfe” am 23. Juni 2018

Am Samstag, dem 23. Juni 2018 findet in der Reihe “Kiezspaziergänge” die Exkursion “Schulbau in Berlin: Konzepte, Konflikte, Kämpfe” statt. Die Berliner Schulen sind das größte Infrastrukturprojekt der nächsten 10 Jahre. Um die massiven Schäden infolge Jahren des Sparens zu beheben und neue Kapazitäten zu schaffen, plant der Berliner Senat eine Schulbauoffensive im Umfang von 5.5 Milliarden Euro – mehr, als einst für den BER geplant. Die Realisierung soll gemeinsam mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE erfolgen. Das hat weitreichende Folgen. Kritische Stimmen mahnen, dass Schulbau durch eine GmbH rein finanzpolitischen Erwägungen folgt, dass Verträge, die die Bezirke etwa 30 Jahre Weiterlesen (externer Link) →

Stadtrundgang „Heidelberger Konversionsflächen“ am 02. Juni 2018

Liebe Menschen,

wir möchten euch herzlich zum Stadtrundgang „Heidelberger Konversionsflächen“ am 2. Juni 2018 einladen. Der Rundgang startet um 16 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Rudolf-Diesel-Straße.

Im Kontext der Stadtplanung wird Konversion als die Umwandlung von Brachflächen verstanden, so zum Beispiel auch von ehemals militärisch genutzten Flächen, die dann durch Stadtentwicklungsprozesse für zivile Zwecke wiedernutzbar gemacht werden. Diese Umwandlungsprozesse begegnen uns auch im Heidelberger Stadtgebiet, in dem – seit dem Abzug der amerikanischen Streifkräfte im Jahr 2013 – 180 Hektar Fläche frei geworden sind. Solche großflächigen Veränderungsprozesse unterliegen nicht selten unterschiedlichen Interessen verschiedener Akteure. Und so stehen auch die Heidelberger Konversionsflächen in Weiterlesen (externer Link) →

Kiezspaziergang am 26. Mai 2018: Mediaspree Reloaded – Neue Investorenträume, Profitversprechen und Konfliktzonen

Der große Protest um Mediaspree ist fast verstummt. Schrittweise füllen sich am nördlichen Spreeufer die letzten Baulücken, Teile der Mauerreste werden für Luxus-Wohnträume entfernt und die großen Investorenträume werden immer sichtbarer. Weiter südlich drängen neue Investitionspläne in die Kreuzberger Wohnkieze. Der Google Campus, Factory oder die Firmenzentrale von Deliveroo sind Manifestierungen einer neuen Arbeitswelt, die den Alltag der Stadt zunehmend bestimmt. Während Selbstverwirklichung, Flexibilität und Kreativität in der Industrie 4.0 angepriesen werden, bedeutet sie auf der Kehrseite oft Entgrenzung, Deregulierung und Ausbeutung. Gleichzeitig gefährdet der Run auf die existierenden Gewerbeflächen die langjähige Mieterschaft und verdrängt dort soziale Projekte, Künstlerateliers und Weiterlesen (externer Link) →