Der offene Arbeitskreis Kritische Geographie steht im Zeichen einer Geographie jenseits des nationalstaatlichen Herrschaftsapparates und kapitalistischer Verwertungslogik. Anstatt von Wirtschaftsförderung zu sprechen und mehr oder weniger verdecktem Rassismus und Sexismus einen Raum zu bieten, sprechen wir von Kapitalismuskritik, Antinationalismus und feministischer Geographie. Statt eine Geographie über Andere zu betreiben, wollen wir gemeinsam Geographie mit Menschen machen – insbesondere mit und für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird. Weiterlesen →


Aktuelles aus den AKs

Kiezspaziergang am 24.06.2017: Rund um Rütli – Bildung und Stadtentwicklung

Die Exkursion am 24.06.2017 kreist räumlich wie auch thematisch „Rund um Rütli” Thematisiert wird der Zusammenhang zwischen Bildung und Stadtentwicklung im Neuköllner Reuterkiez. Bildung gilt als Schlüssel zu mehr sozialer Gerechtigkeit und ist daher besonders in sozial benachteiligten Kiezen mit hohen Erwartungen verbunden. Gleichzeitig spielt das Bildungsangebot eine wichtig Rolle, um den Wegzug alternativer Mittelschichtsfamilien aus Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf zurm Zeitpunkt der Einschulung zu verhindern und Prozesse der sozialen Aufwertung zu stabilisieren.

Ausgehend vom „Campus Rütli” werden die Entstehung des Rütli-Skandals, die Erwartungen an lokale Bildunsgprojekte und ihre Auswirkungen in der Praxis nachverfolgt.

Veranstalter: Kritische Geographie Berlin e.V. und <a target="_blank" Weiterlesen (externer Link) →

Kongress der Kritischen Geographie, Tübingen [29.09. – 01.10.2017]

Call for Participation für den Kongress der Kritischen Geographie in Tübingen vom 29.09. – 01.10.2017.
[Ort: InFö e.V., Mauerstraße 2, 72070 Tübingen]

Der Kongress der Kritischen Geographie (KKG) wird parallel zum Deutschen Kongress für Geographie (DKG, vom 30.09.-05.10.2017) in Tübingen stattfinden.

Mit dem KKG der Kritischen Geographie soll in ihrer Breite eine Plattform geschaffen werden, wo wir uns gemeinsam über die Geographien gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse austauschen können. Der KKG wird die Form einer Fachtagung annehmen, zugleich aber die neoliberalisierten Praxen der exzellenten Universität aufbrechen und diesen eine solidarische Form der Wissenschaft entgegenstellen. Es entstehen deshalb auch keine Teilnahmegebühren.

Wir streben jenseits des KKG Weiterlesen (externer Link) →

Vortrag: Antisemitismus in der Geographie

Antisemitismus, Großstadtfeindlichkeit und reaktionäre Kapitalismuskritik in der deutschsprachigen Geographie vor 1945

01.06.2017 | SFG 1010 | Uni Bremen | Vortrag von Dr. Boris Michel

Die Forschung zur Fachgeschichte der deutschsprachigen Geographie weist eine Leerstelle auf: antisemitisches Denken vor 1945 wird dort im Gegensatz zu nationalistischen und eurozentristischen Perspektiven nicht betrachtet.Welchen Einfluss hatte dieses Denken auf die damalige deutschsprachige Geographie?
Um diese Frage zu beantworten, geht Boris Michel vor allem auf die Rolle und Funktion antisemitischer Elemente in der deutschsprachigen Geographie des Landschaftsparadigmas vor 1945 ein.
Im Zentrum steht die These, dass die antisemitische Figur der Juden als ein Volk ohne Raum Weiterlesen (externer Link) →

Um/Bildungen – Ferdinand Stenglein

Am Mittwoch, 24.05.2017, geht unsere Veranstaltungsreihe des AK Kritische Geographie in die zweite Runde.

Dieses Mal besucht uns Ferdinand Stenglein aus Münster.

Um/Bildungen.
Radikale Pädagogik als revolutionärer Ansatz der Gesellschaftsveränderung

Dazu schreibt Er:

In diesem Workshop wird es darum gehen ausgewählte Ansätze kritischer Bildungstheorie als Elemente einer kritischen Gesellschaftstheorie zu erarbeiten. Wir werden diskutieren, inwiefern und warum Perspektiven, wie sie uns beispielsweise Paulo Freire, Ivan Illich oder bell hooks eröffnen, relevant für grundlegende Veränderungen gesellschaftlicher Verhältnisse sind und welche Konsequenzen diese Perspektiven auf unsere Selbstverständnisse und unser Wirken in und außerhalb der Universität haben können. Der Workshop richtet sich dabei Weiterlesen (externer Link) →

Kiezspaziergang am 27.5.2017: Drugstore und Potse müssen bleiben! Gentrifizierung und Gegenkultur in Schöneberg

Am 27.05.2017 laden die Kollektive von Drugstore und Potse zu einem Kiezspaziergang ein! Zusammen mit Vertreter*innen der beiden Kollektive werden wir durch Schöneberg laufen, die Anfänge beider Läden erzählen, den Verlauf der Dinge nachzeichnen und die aktuelle Situation schildern. Ein Ausflug in die linke Subkultur des Schöneberger Nordens!

Im Anschluss laden beide Kollektive zum Tag der offenen Tür ein! Hier wird das umfangreiche und einzigartige Angebot beider Projekte veranschaulicht und lädt, z.B. beim Siebdrucken, zum Mitmachen ein!

Die Kollektive freuen sich auf alle interessierten Menschen!

Veranstalter: Kritische Geographie Berlin e.V. und Naturfreunde Berlin e.V.

Kosten 2,50 €, Naturfreunde frei

Auftakt der Veranstaltungsreihe

Am Montag, 08.05.2017, geht so richtig los mit den ersten Veranstaltungen im Sommer. Für den Auftakt stattet uns Sarah Klosterkamp aus Münster einen Besuch ab.

Zwischen Angst, Ablehnung und AufbegehrenWas uns Staatsschutzverfahren über die Eigen- und Fremdwahrnehmungen ‚islamistischer TerroristInnen’ verraten.

18 Uhr, Makerspace, Sofienstraße 12

Außerdem nicht vergessen, der 09.05. ist Kritischer Dienstag. Von nun an gibt es alle 14 Tage ab 20 Uhr ein Treffen des AK. Wir finden uns in der BST 48 ein.

Rührt kräftig die Werbetrommel, wir freuen uns!

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Vortragsreihe zur Lage in Griechenland

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Zur Lage in Griechenland: Austerität, Verelendung, Widerstand

Die Antwort der EU auf die Krise des internationalen Finanzmarktsystems und der europäischen Währungsunion heißt Austerität. Das hat zu massiven Verwerfungen insbesondere in den südeuropäischen Gesellschaften geführt. In Griechenland verdichtet sich diese Krisenkonstellation auf extreme Weise: autoritäre Steuerungspolitik statt Demokratie und radikaler Abbau von sozialen Bürgerrechten. Weiterlesen

Stadtrundgang: Heidelberg im Nationalsozialismus – Täter, Opfer, Widerstand

Am Sonntag 23.04.2017 lädt der AK zum Stadtrundgang. Thema: Heidelberg im Nationalsozialismus.

Wir treffen uns um 15Uhr am Universitätsplatz (Brunnen)

Bis dahin, wir freuen uns auf euch!

In den kommenden Monaten wird es außerdem viele weitere Veranstaltungen geben. Hier ein Überblick:

Zwischen Angst, Ablehnung und Aufbegehren. Was uns Gerichte über die Eigen- und Fremdwahrnehmungen ‚islamistischer TerroristInnen’ verraten
Mo 08.05. 18 Uhr, Makerspace
Sarah Klosterkamp, Münster
Um/Bildungen. Radikale Pädagogik als revolutionärer Ansatz der Gesellschaftsveränderung
Mi 24.05. 18 Uhr, Hörsaal, BST
Ferdinand Stenglein, Münster
Prekarität im Akademischen Kapitalismus. Strukturen und Widerstandpotenziale
Mi 21.06. 18 Uhr, Hörsaal, BST
Peter Ullrich, Berlin
In Kooperation mit: Mittelbauinitiative HD & GEW HD
Oh When (the) Women Go Marching In… Feministische Weiterlesen (externer Link) →