Kategorie-Archiv: AK Frankfurt

Stellungnahme RE: Wendt

Stellungnahme der Verfasser_innen des Offenen Briefes gegen die Vortragseinladung von Rainer Wendt an die Goethe-Universität Frankfurt

Die Stellungnahme mit aktualisierten Informationen und Kontext gibt es hier

30. Oktober 2017

Der für den 26. Oktober 2017 im Rahmen der Vortragsreihe des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam als Eröffnung geplante Vortrag von Rainer Wendt zum „Polizeialltag in der Einwanderungsgesellschaft“ wurde von den Organisator_innen abgesagt. Anders als in einigen Pressedarstellungen behauptet und von der Deutschen Polizeigewerkschaft auf ihrer Website nahegelegt, war die Absage allerdings keine Reaktion auf unseren Offenen Brief. Vielmehr erfolgte die Absage – wie man uns auf Nachfrage mitteilte – im Rahmen einer inhaltlichen Neuausrichtung der gesamten Reihe, die auch zur Absage weiterer geplanter Vorträge geführt hat. Der Vortrag war demnach bereits abgesagt, als wir am Montag unseren Offenen Brief übermittelten. Dass der Vortrag von Rainer Wendt abgesagt wurde, begrüßen wir jedoch mit Nachdruck, denn darin lag das Ziel unserer Initiative.

Weiterlesen

Lesung “Leute Machen Kleider” 24.10.2017

mueller-hellmann_leutemachenkleider_rgb_72dpi
Der AK Kritische Geographie Frankfurt lädt ein zur Lesung [pdf]

Wer sind die Menschen, die unsere Kleider herstellen?
Wie leben sie? Imke Müller-Hellmann packt ihre Lieblingskleidungsstücke ein und fährt los: Bangladesch, Vietnam, Portugal, Thüringen, China. Sie reist durch eine weltweit vernetzte, gigantische Industrie, in der, zumal in den Ländern des Globalen Südens, häufig soziale und ökologische Missstände herrschen. Sie erhält Einblicke, die überraschen, und erlebt Situationen, die nahe gehen. Sie dokumentiert, was ihr widerfährt, und schreibt auf, was die Menschen ihr aus ihren Leben erzählen.

Lesung und Diskussion mit Imke Müller-Hellmann
am 24. Oktober 2017, 20 Uhr
im Hausprojekt NiKa, Niddastr. 57, Frankfurt a.M.
Weiterlesen

Vortragsreihe zur Lage in Griechenland

flyer vorderseite din a 6
Zur Lage in Griechenland: Austerität, Verelendung, Widerstand

Die Antwort der EU auf die Krise des internationalen Finanzmarktsystems und der europäischen Währungsunion heißt Austerität. Das hat zu massiven Verwerfungen insbesondere in den südeuropäischen Gesellschaften geführt. In Griechenland verdichtet sich diese Krisenkonstellation auf extreme Weise: autoritäre Steuerungspolitik statt Demokratie und radikaler Abbau von sozialen Bürgerrechten. Weiterlesen

Treffen AK Kritische Geographie Frankfurt/M.

Der AK Kritische Geographie Frankfurt/M. trifft sich am 10.01.2017 ab 16 Uhr. Ort ist die Geo-/Fachschaftsecke im Institut für Humangeographie, 2. Stock im PEG-Gebäude auf dem IG Farben-Campus.
Wir wollen in einem offenen Treffen Interessierte bündeln, uns über vergangene Projekte austauschen und vor allem das anstehende Jahr 2017 organisieren. Alle sind herzlich eingeladen!

Ein Jahr OXI – Griechenland und wie weiter

FlyerDer AK Kritische Geographie Frankfurt/M. lädt herzlich ein zur Diskussionsveranstaltung “Ein Jahr OXI – Griechenland und wie weiter”.

05. Juli 2016, 18 – 20 Uhr, Café KoZ (Studierendenhaus am Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, Frankfurt)

Ein Jahr ist es her, seit die griechische Bevölkerung mit 61,3% ein überwältigendes Votum gegen die Politik der Memoranden setzte und das Referendum mit OXI beantwortete. Es war die Zeit der heißen Verhandlungen mit der Troika um die Bedingungen eines dritten Kreditpaketes für Griechenland. Der Ausgang ist bekannt: Die Linksregierung gab nach und die Bevölkerung musste ein weiteres Paket der Austerität hinnehmen. Seit den Neuwahlen im September ist es hierzulande um die Krise in Griechenland vergleichsweise ruhig geworden; im Fokus stehen nun die so genannte „Flüchtlingskrise“ bzw. die Kämpfe der Migration. Weiterlesen

Feministische Geographien. Vernetzungstreffen :: 21. – 24. Januar 2016, Frankfurt/M.

x_FINAL_Sticker_FemGeo_Nach dem Geograph_innentreffen im Februar 2015 in Waltershausen wurde beschlossen, ein weiteres Treffen im Jahr 2016 durchzuführen. Das diesjährige Vernetzungsteffen bietet Möglichkeiten, feministische Geographien in ihren unterschiedlichen Facetten kennenzulernen und sich vertieft mit theoretischen, forschungspraktischen und politischen Themen auseinanderzusetzen. Es gibt viel Raum für Diskussionen, Austausch, Spaß, Skepsis, Kritik, Experimente und lange Nächte … Weiterlesen

Veranstaltungshinweis: Sanctuary City. Migrantische Kämpfe um Rechte in der Stadt

Mit Ayesha Basit und Nathan Prier (No One is Illegal, Toronto)

21.10.2015, 19.00 Uhr | Faites votre jeu!, Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt

*The event will be held in English / English version below*

130408_placard_awf_x25.aiIm nordamerikanischen Kontext ist die Stadt häufig nicht nur Ort, sondern auch Mittel von migrantischen Kämpfen um soziale und politische Rechte. An zahlreichen Orten haben Bewegungen ihre Städte erfolgreich aufgefordert, sich als Sanctuary (Ort der Zuflucht) zu begreifen. Diese Städte stellen sich politisch, rechtlich oder praktisch gegen das Migrationsregime ihres Nationalstaats. Sie gewähren ihren Bewohner_innen unabhängig vom Aufenthaltsstatus Zugang zu Diensten und Einrichtungen und lassen die Polizei auf routinemäßige Kontrollen des Aufenthaltsstatus verzichten.

Die kanadische Stadt Toronto verfügt infolge der Kampagne eines breiten aktivistischen Netzwerks seit 2013 über eine entsprechende Richtlinie. In der Veranstaltung berichten Ayesha Basit und Nathan Prier von No One is Illegal Toronto von Erfolgen und Widersprüchen dieser Strategie und ordnen die Entwicklung aus antirassistischer und -kolonialer Perspektive ein. In der Diskussion wollen wir auch nach möglichen Anknüpfungspunkten für die Frankfurter Verhältnisse fragen: Wie kann der Forderung nach einer „neuen Frankfurter Praxis“ (Project.Shelter) weiter Nachdruck verliehen werden, wie können Kämpfe in Frankfurt weiter zusammengeführt und wie städtische Akteure und Zivilgesellschaft in die Verantwortung genommen werden? Weiterlesen